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Liebe Leserin, lieber Leser,
ich freue mich, Sie auf den Internetseiten „Abstammungsbegutachtungen“ des Instituts für Medizinische Molekular Diagnostik, IMMD GmbH, begrüßen zu können.
Das IMMD wurde 1994 als gendiagnostisches Unternehmen gegründet. 2004 erfolgte die Akkreditierung der forensischen Prüfverfahren durch den deutschen Akkreditierungsrat, 2009 die Re-Akkreditierung entsprechend der DIN EN ISO/IEC 17025:2005 und dem Gendiagnostikgesetz („Gesetz über genetische Untersuchungen beim Menschen“ (Gendiagnostikgesetz – GenDG)). Das IMMD nimmt jährlich an den Qualitätsprüfungen der Gesellschaft für Gerichtsmedizin (GEDNAP) und anderer Berufsorganisationen teil. Im Mittelpunkt des IMMD steht die sogenannte DNS-Diagnostik. Humangenetiker, Ärzte und Molekularbiologen setzen dazu Laborverfahren zum Nachweis erblich bedingter Krankheiten ein. Analoge Verfahren werden auch für den Vaterschaftstest verwendet. Näheres zum Testangebot erfahren Sie auf der IMMD - Homepage: www.immd-germany.com.
Worum handelt es sich, bildlich dargestellt, beim Vaterschaftstest?
Stellen sie sich vor, Vater und Mutter besitzen jeweils eine einfarbige Kette, die sich nur in der Farbe unterscheidet: die der Mutter sei rot, die des Vaters grün. Nun beschließen die Eltern, ihrem Kind eine Kette zu schenken, die sie an beide Elternteile erinnern soll. Deshalb verbinden sie Teile ihrer beiden Ketten zu einer neuen, rot-grünen, Kette. Das Kind ist durch den Besitz der zweifarbigen Kette mit den Eltern „verbunden“. Was hat das mit unserem Vaterschaftstest zu tun? Ersetzen Sie die Ketten durch die Chromosomen der Mutter („rot“) und des Vaters („grün“). Stammt das Kind von den Eltern mit der roten und der grünen Kette ab, so muss es „rote“ und „grüne“ Chromosomen vererbt bekommen haben. Andere „Farben“ ( oder andere Chromosomen) dürfen nicht vorkommen. Was wir also mit Hilfe der Gentechnik beim Vaterschaftstest für Sie tun, ist der Vergleich der Chromosomen des Kindes mit denen der Eltern. Ist alles „rot-grün“, so ist eine Vaterschaft mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen. Finden wir jedoch „andere Farbmuster“, so ist die Vaterschaft des untersuchten Mannes zu diesem Kind auszuschließen.
Bevor Sie sich mit Details zum Vaterschaftstest vertraut machen, darf ich Ihnen Frau Dr. Eva Spitzer, Leiterin des Labors, und Herrn Prof. Dr. Hubert Pöche, Sachverständiger für Abstammungsbegutachtungen (früher tätig an den Instituten für Gerichtsmedizin der Freien Universität und der Charité) vorstellen. Sie sorgen dafür, dass Ihr Test zuverlässig und genau bearbeitet wird.
Nun genug der Einleitung. Ich wünsche Ihnen alles Gute.
Ihr Prof. Dr. Richard Grosse
Geschäftsführer der IMMD GmbH
update: 12.03.07
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